Category Archives: Praxis

Noch mehr wissenschaftliche Schlammkrieger: Homöopathie

Im letzten Blogpost schrieb ich von der Art und Weise, wie dank Social Media das Zerwürfnis zwischen CERN-Befürwortern und Menschen, die eine CERN-Apokalypse befürchten, nicht beseitigt wird.
Ein ähnliches Schlachtfeld tut sich beim Thema Homöopathie auf. Continue reading

Ruf! Mich! Nicht! An!

Seit ich die Praxis betreibe habe ich wieder einen Telefonbucheintrag. Da ich sowieso zu all den Zeiten und Gelegenheiten, zu denen ich private Anrufe entgegennehmen würde, auch an das Praxistelefon gehe, habe ich trotz ISDN nur eine Rufnummer. Die meisten Anrufer übertragen ihre Rufnummer und mir unbekannte Nummern mit Vorwahlen aus der Umgebung sind daher meist potentielle Patienten.

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GEZeter

Da hatten alle Freiberufler zunächst ziemlichen Bammel, als diese “Neuartigen Empfangsgeräte” (NEG) rundfunkgebührenpflichtig wurden. Denn: Die Gebühr sollte nach eingen Berichten pro Gerät anfallen und die komplette TV-Gebühr umfassen. Wenn nun ein elektronikbesessener IT-Journalist zwei Notebooks, einen Mediaserver-PC, einen als Media-Client in seinem Büro stehen hat und noch dazu ein Smartphone besitzt würde nach dem Wunsch der GEZ die volle TV-Gebühr fünfmal pro Monat fällig.

Die Fortbildungseinrichtung Akademie.de hatte das gleiche Problem und man las dort im Rundfunkgebührenstaatsvertrag mal genau nach.

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Gut, dass wir drüber gesprochen haben!

Psychotherapie ist der Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieformen. Es gibt Verfahren, die humanistisch genannt werden, es gibt stützende und aufdeckende Verfahren und solche, die verschiedene Verhaltensweisen trainieren.

Ein bewährtes humanistisches und stützendes Verfahren ist die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers.

Rogers hat seine Wurzeln in der Theologie, studierte dann aber Psychologie, weil sein Ziel eine seelsorgerische Tätigkeit war, die er im kirchlichen Bereich nicht ausüben konnte.

In der von ihm entwickelten Gesprächspsychotherapie spiegelt der Therapeut den Patienten. Der Therapeut steuert das Gespräch so, dass der Patient die Möglichkeit einer “Selbstexploration” bekommt. Bei dieser Analyse des eigenen Ich bestimmt der Patient selber die Grenzen: Ob und in welchem Umfang beispielsweise traumatische Erlebnisse aufgedeckt werden liegt in der Hand des Patienten.

Die Gesprächspsychotherapie ist ein stützendes Verfahren. Sie bietet sich auch an, um bei schweren körperlichen Erkrankungen wie Krebsleiden Patienten und Angehörige zu begleiten. Aber auch rein psychische Leiden wie Depressionen können mit dieser Therapieform erfolgreich behandelt werden.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Die von mir praktizierte Gesprächspsychotherapie ist eine Kurzzeittherapie. Meist tritt nach 20 Sitzungen schon erhebliche Besserungen ein.

Eine Therapiesitzung bei mir kostet 45 EUR (Stand Januar 2007) und dauert in der Regel 45 Minuten. Ich gehe im Normalfall von 22 Sitzungen aus. Die Therapiesitzungen rechne ich per Privatrechnung ab.

Für den Therapieerfolg viel wichtiger als das Therapieverfahren ist die Frage, ob die Chemie zwischen Therapeut und Patient stimmt. Bei mir gehen Sie kein Risiko ein:

Die erste Sitzung, in der wir uns kennen lernen, ist daher kostenfrei. Das gleiche gilt für die letzte Stunde, in der wir einander Feedback über die Sitzungen geben werden.

Wenn Sie wegen der Beschwerden, die Sie zu mir führen, bereits in ärztlicher Behandlung sind, klären Sie mit Ihrem Arzt bitte ab, ob eine parallele Psychotherapie möglich ist.

Ebenso ist es wichtig, dass mögliche körperliche Ursachen Ihrer Beschwerden geklärt sind und gegebenenfalls körperlich behandelt werden.

Es spielt keine Rolle, ob Sie unter Ängsten, Zwängen oder Depressionen leiden oder psychosomatischen Symptome aufweisen – fragen Sie mich, ob ich Ihnen Hilfe anbieten kann.

Krank durch den Beruf?

Berufserkrankungen sind ein großes wirtschaftliches Problem. Die Berufsgenossenschaften haben im Jahr 2005 14,95 Milliarden Euro für Heilbehandlungen und Entschädigungen aufgewendet.

Noch viel schwerwiegender sind Berufserkrankungen jedoch für die Betroffenen selbst. Lange Krankheitszeiten belasten psychisch; finanzielle Probleme durch Frührente oder Krankengeld bis hin zur Arbeitslosigkeit drohen.

Obwohl Berufserkrankungen durch verbesserte Arbeitsschutzbedingungen stetig zurückgehen, steigt die Zahl psychisch bedingter Erkrankungen an. Viele dieser Erkrankungen sind kaum als Berufskrankheiten anerkannt, da konkrete Zusammenhänge mit dem Beruf schwer nachzuweisen sind. Insbesondere psychosomatische Störungen gelten schnell als “eingebildet”.

Gesetze regeln, welche Schreibtischhöhe erforderlich und ab welchem Lärmpegel Gehörschutz zu tragen ist. Das psychosoziale Klima im Betrieb kann MitarbeiterInnen jedoch genauso krank machen, wie Lösungsmitteldämpfe oder asbesthaltige Baustoffe.

Psychotherapie wie ich sie anbiete kann auch bei derartigen Erkrankungen helfen – aber lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen:

Die Vorbeugung liegt in Ihrer Hand!

Coaching und Supervision

Unter Coaching versteht man die professionelle Begleitung eines Menschen in seinem beruflichen Werdegang. Klassisches Coaching hat zum Ziel, eine Person an bestimmte berufliche Ziele zu bringen. Ich befasse ich mich jedoch damit, Menschen dabei zu unterstützen, nicht durch den Beruf zu erkranken.

Menschen in fester Anstellung können vom Coaching profitieren, indem sie zum Beispiel lernen, Stress besser zu bewältigen oder sich gegen Angriffe abzugrenzen. Doch schon bei der Wahl des Berufs oder des Arbeitgebers sollten Sie auf Ihr Herz hören, wobei ich helfen kann.

Supervision begleitet Menschen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. Mein Angebot richtet sich dabei an Personen, die Führungsverantwortung haben oder aus anderen Gründen beruflich mit Menschen und ihren Bedürfnissen konfrontiert werden.

Durch Supervision können diese Personen ihr eigenes Verhalten und ihre Gefühle reflektieren und beispielsweise lernen, wie sie sich selber vor zu intensiver Anteilnahme schützen, ohne die Bedürfnisse der Menschen, für die sie verantwortlich sind, leiden zu lassen. Supervision kann aber auch dazu dienen, das Gespür für die Bedürfnisse anderer zu schärfen

Manche Arbeitgeber unterstützen Coaching und Supervision finanziell. Außerdem können Sie die Kosten im Regelfall von der Einkommenssteuer absetzen.

Sprechen Sie mich an!