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	<title>Volker König &#187; Praxis</title>
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	<description>Heilpraktiker (Psychotherapie) und freier Journalist</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2012 12:48:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Noch mehr wissenschaftliche Schlammkrieger: Hom&#246;opathie</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 08:01:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im letzten Blogpost schrieb ich von der Art und Weise, wie dank Social Media das Zerw&#252;rfnis zwischen CERN-Bef&#252;rwortern und Menschen, die eine CERN-Apokalypse bef&#252;rchten, nicht beseitigt wird.
Ein &#228;hnliches Schlachtfeld tut sich beim Thema Hom&#246;opathie auf.
Seit ihrer "Entdeckung" wird sie von den nicht-Hom&#246;opathen (ich nenne sie mangels eines anderen verst&#228;ndlichen Begriffs in diesem Post "Schulmediziner") ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.volkerkoenig.de/2011/01/26/wissenschaftlicher-kindergarten/">letzten Blogpost</a> schrieb ich von der Art und Weise, wie dank Social Media das Zerw&#252;rfnis zwischen CERN-Bef&#252;rwortern und Menschen, die eine CERN-Apokalypse bef&#252;rchten, nicht beseitigt wird.<br />
Ein &#228;hnliches Schlachtfeld tut sich beim Thema Hom&#246;opathie auf.<span id="more-305"></span><br />
Seit ihrer &#8220;Entdeckung&#8221; wird sie von den nicht-Hom&#246;opathen (ich nenne sie mangels eines anderen verst&#228;ndlichen Begriffs in diesem Post &#8220;Schulmediziner&#8221;) in die Ecke l&#228;cherlicher Sp&#246;kenkiekerei gestellt. Mir ist es dabei v&#246;llig egal, wie wissenschaftlich begr&#252;ndet und belegbar ihre Wirkung ist. Alleine die Tatsache, dass sie seit &#252;ber 200 Jahren praktiziert wird, belegt zun&#228;chst ihre Wirkung. Ob es sich nun um einen gro&#223;artig inszenierten Placeboeffekt handelt oder wirklich physiologisch etwas dahintersteckt k&#246;nnen wir an dieser Stelle dahingestellt lassen.<br />
Wie sie in der Theorie arbeitet, habe ich vor etlichen Jahren mal <a href="http://www.neon.de/kat/fitness/medizin/1082121042/4705.html">hier beschrieben</a>. Wer meine Argumente weiter unten verstehen m&#246;chte, mag dem Link folgen. Was in dem Artikel bei NEON nicht steht, ist, dass es bei de Hom&#246;opathie schon wegen der immensen Verd&#252;nnung der Wirkstoffe nicht auf die Menge des Medikaments ankommt, sondern auf die Anzahl der Einzeldosen.<br />
Sprich: Ob ich eine ganze Flasche Globuli auf einmal schlucke oder nur 5 K&#252;gelchen ist dem Hom&#246;opathen egal. Wenn ich die ganze Flasche auf einmal verbrauche freut es nur den Apotheker.<br />
Neben der Diskrepanz zwischen dem Anspruch der Mittel, irgendwas zu enthalten, was irgendwas bewirkt, und der Tatsache, dass sie nach heutigen Naturwissenschaften gemessen nichts an Wirkstoff enthalten, was man nachweisen oder auch nur annehmen k&#246;nnte, dreschen die Hom&#246;opathiegegner mit kernigen Generalisierungen auf &#8220;Globuligl&#228;ubige&#8221; ein:</p>
<ul>
<li> Homo&#246;pathen entziehen ihre Patienten einer schulmedizinischen Versorgung</li>
<li> Hom&#246;opathen behandeln lebensbedrohliche Situationen wie einen Herzinfarkt mit wirkungslosen Globuli</li>
<li> Hom&#246;opathen sind deshalb eine Gefahr f&#252;r die Volksgesundheit</li>
<li>Hom&#246;opathen sind eine Sekte</li>
</ul>
<p>Dabei gibt es &#8211; wie in allen Bereichen &#8211; immer solche und solche. &#8220;Die Hom&#246;opathen&#8221; sind mangels Warenzeichenschutz des Begriffs genauso wenig inhaltlich beschreibbar, wie &#8220;Die Blogger&#8221; oder &#8220;Die Autofahrer&#8221;.<br />
Es wird schon aus Gr&#252;nden der Wahrscheinlichkeit kaum mal ein Hom&#246;opath anwesend sein, wenn ein Mensch einen Herzinfarkt erleidet. Falls Hom&#246;opathen sich sich &#252;ber die Akutbehandlung eines Herzinfarktes mit Globuli austauschen, hat das erstmal nichts zu sagen.<br />
Und alle Hom&#246;opathen, die ich kenne, w&#252;rden selbst beim Herzinfarkt des Patienten, der ihnen gegen&#252;ber sitzt, als erstes die gebotene und m&#246;gliche &#8220;schulmedizinische&#8221; Notfallversorgung durchf&#252;hren, dann den Notarzt rufen und erst in den 8 Minuten, bis der Notarzt eingetroffen ist, zu Globuli greifen.<br />
Auch die Behauptung, Hom&#246;opathen w&#252;rden ihre Patienten lebenswichtiger schulmedizinischer Versorgung entziehen, ist schnell widerlegt. Bedenkt man, dass der Anteil von schwer erkrankten und an ihrer Erkrankung teilweise verzweifelnden Patienten bei Alternativmedizinern deutlich h&#246;her ist und dass viele von ihnen tats&#228;chlich lebenswichtige Medikamente ben&#246;tigen, m&#252;sste es sonst ein Massensterben unter Hom&#246;opathiepatienten geben.<br />
Das heisst nicht, dass es nicht &#8211; wie &#252;berall &#8211; auch Scharlatane und unseri&#246;se Menschen unter den Hom&#246;opathen g&#228;be. Aber entsprechende Skandale mit pseudo-schulmedizinischen Heilmethoden oder <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,608413,00.html">unn&#252;tzen</a> und <a href="http://www.multimedvision.de/pressemitteilungen/200905-Tod-im-Krankenhaus-Lungenentzuendung-durch-unnoetige-Magenmittel.htm">&#252;berfl&#252;ssigen</a> Behandlungen, <a href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/01/tod-durch-fehldiagnose/junge-frau-stirbt-an-blutvergiftung.html">fahrl&#228;ssigen Fehldiagnosen</a> und <a href="http://www.cbgnetwork.org/downloads/PharmaMarketing.pdf">riskanten Medikamenten</a> gibt es auch in der Schulmedizin.<br />
Der gr&#246;&#223;te &#8220;Hammer&#8221; unter den &#8220;Argumenten&#8221; sind aber die Selbstversuche von Hom&#246;opathiegegnern, welche die Wirkungslosigkeit der Mittel plakativ &#8220;beweisen&#8221; sollen.<br />
Aktuell ist die <a href="http://www.1023.org.uk/">10:23-Challenge</a>. Der Name r&#252;hrt von der Tatsache her, dass ab einer Verd&#252;nnung irgendeines Stoffes um das 10^23-fache kein Molek&#252;l des Stoffes mehr in der L&#246;sung enthalten sein kann &#8211; was bei den g&#228;ngigen hom&#246;opathischen Potenzen wie C30 der Fall ist. Und was auch nur die wenigsten Hom&#246;opathen bestreiten.<br />
Um zu beweisen, dass Hom&#246;opathie nicht wirkt, wollen Protestler weltweit eine &#220;berdosis hom&#246;opathischer Mittel einnehmen:</p>
<blockquote><p>The 10:23 Challenge is a follow-up to the &#8216;overdose&#8217; protest staged by the 10:23 Campaign in 2010. International protesters from more than 10 countries, and more than 23 cities will gather for over the weekend of February 5-6 2011, to make the simple statement: Homeopathy &#8211; There&#8217;s Nothing In It.</p></blockquote>
<p>Wer bis hierhin gelesen hat, weiss, dass die Menge an Globuli, Tabletten oder L&#246;sung keine Rolle spielt. Dazu kommt, dass das hom&#246;opathische Mittel eben nicht schulmedizinisch wirkt (bzw. wirken soll).<br />
Nehmen wir das von Hom&#246;opathiegegnern gerne herangezogene &#8220;st&#228;rkste hom&#246;opathische Schlafmittel&#8221; Coffea. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlafmittel">Schulmedizinische Schlafmittel</a> wirken in der Regel sanft sedierend oder narkotisierend, was bei einer &#220;berdosis bekanntlich lebensgef&#228;hrlich werden kann. Nach der Theorie von Hahnemann arbeitet der Hom&#246;opath anders: Der Patient kann beispielsweise nicht einschlafen, weil er unter Herzklopfen und Unruhe leidet. Das sind Symptome, die wir kennen, wenn wir zu viel Kaffee getrunken haben. Insofern ist &#8211; nach Hahnemanns Theorie &#8211; die Gabe von Kaffee (Coffea) in hom&#246;opathischer Form angesagt. Bei anderen Formen der Schlaf- oder Einschlafst&#246;rung kommen andere Hom&#246;opathika zum Einsatz.<br />
Coffea hat nun definitiv keine sedierende oder narkotisierende Wirkung. Glaubt man Hahnemann, so beseitigt es gezielt die Symptome, die den Patienten am Einschlafen hindern.<br />
Die 10:23-Challenge-Protestler, die beispielsweise ein ganzes Fl&#228;schchen Coffea konsumieren, um zu beweisen, dass es sie nicht umbringt, haben die Theorie hinter der Methode nicht verstanden. Vermutlich haben sich die meisten von ihnen nichtmal im Ansatz damit befasst.<br />
Denn dann w&#228;re ihnen klar, dass die gr&#246;&#223;te Gefahr bei dieser Aktion in etwas Karies besteht, wenn sie die gro&#223;e Menge an Globuli (=Zuckerk&#252;gelchen) im Mund zergehen lassen.<br />
Diese Aktion entspr&#228;che eines Protests von Hom&#246;opathen vor Dialysezentren, wo sie die Wirkungslosigkeit der Schulmedizin nachweisen, indem sie anf&#252;hren, dass durch Dialyse noch niemandem eine neue Niere gewachsen ist.<br />
Um es nochmal deutlich zu sagen: Hom&#246;opathie wird seit 200 Jahren angewandt und hat eine gro&#223;e Verbreitung.<br />
<strong>Ob es nun eine wirkliche physiologische Wirkung gibt oder alles nur ein aufw&#228;ndig inszenierter Placeboeffekt ist, spielt keine Rolle, solange es Patienten gibt, die sich bei einem Hom&#246;opathen wohler und besser versorgt f&#252;hlen, als in einer &#8220;normalen&#8221; Praxis. Die Ursache daf&#252;r gilt es zu erforschen, damit im Idealfall alle Patienten davon profitieren k&#246;nnen.<br />
</strong>Die meisten &#8220;globuligl&#228;ubigen&#8221; Patienten haben schon verstanden, dass die 10:23-Challenge ein globaler Humbug ist, der nur die Menschen, die eh nie zum Hom&#246;opathen gehen w&#252;rden, in ihrer &#220;berzeugung best&#228;rken wird.<br />
Umgekehrt &#252;berzeugt sie alle, die sich mit dem Thema etwas mehr als nur oberfl&#228;chlich befasst haben, dass &#8220;die Hom&#246;opathiegegner&#8221; anscheinend keine Argumente haben.<br />
Et voilà: Der Graben zwischen H&#246;m&#246;opathen und Schulmedizinern ist wieder ein paar Spatenstiche tiefer. Bravo!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.volkerkoenig.de/?flattrss_redirect&amp;id=305&amp;md5=55568929cb0c3e3a13e0093cc1d17000" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.volkerkoenig.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ruf! Mich! Nicht! An!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 17:35:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Journalist]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich die Praxis betreibe habe ich wieder einen Telefonbucheintrag. Da ich sowieso zu all den Zeiten und Gelegenheiten, zu denen ich private Anrufe entgegennehmen w&#252;rde, auch an das Praxistelefon gehe, habe ich trotz ISDN nur eine Rufnummer. Die meisten Anrufer &#252;bertragen ihre Rufnummer und mir unbekannte Nummern mit Vorwahlen aus der Umgebung sind ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich die Praxis betreibe habe ich wieder einen Telefonbucheintrag. Da ich sowieso zu all den Zeiten und Gelegenheiten, zu denen ich private Anrufe entgegennehmen w&#252;rde, auch an das Praxistelefon gehe, habe ich trotz ISDN nur eine Rufnummer. Die meisten Anrufer &#252;bertragen ihre Rufnummer und mir unbekannte Nummern mit Vorwahlen aus der Umgebung sind daher meist potentielle Patienten.</p>
<p><span id="more-91"></span></p>
<p>Unbekannte Nummern, die nicht aus der Umgebung sind (also ab D&#252;sseldorf) geh&#246;ren meist zu Telefonmarketingfirmen. Die m&#252;ssen seit geraumer Zeit ihre Nummern &#252;bertragen, um nicht anonym agieren zu k&#246;nnen. Aber ich weiss nat&#252;rlich nie sicher, ob sie es sind, denn eine lange Rufnummer, die wie eine Nebenstelle einer Firmentelefonanlage aussieht, kann sowohl ein solches Callcenter sein als auch ein Krankenhaus (in das einer meiner Patienten eingeliefert wurde) oder eine Beh&#246;rde (wer hofft nicht auf den Anruf des Nachlassgerichts, dass ein vergessener Onkel Millionen vererbt h&#228;tte?).</p>
<p>Aber die meisten dieser Anrufe kommen sowieso in meiner Abwesenheit oder w&#228;hrend Sitzungen, und dann rufe ich aus H&#246;flichkeit zur&#252;ck. War es ein Callcenter so bekomme ich auch zu typischen Gesch&#228;ftszeiten ein ewiges Besetztzeichen zu h&#246;ren oder ein ewiges Freizeichen.<br />
Insofern kann ich viele Callcenteranrufe identifizieren und hab mir mittlerweile ein kleines Arsenal innovativer Gespr&#228;chser&#246;ffnungen ausgedacht:</p>
<p>&#8220;Guten Tag. Dieser Anruf kostet nach dem Pfeifton nur 2 Euro 98 pro Minute. Piep.&#8221;</p>
<p>oder</p>
<p>&#8220;Guten Tag. Aus Gr&#252;nden der Qualit&#228;tssicherung wird dieser Anruf aufgezeichnet und sp&#228;ter analysiert. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, legen Sie bitte auf.&#8221;</p>
<p>oder</p>
<p>&#8220;Evangelischer G&#252;terbahnhof, guten Tag!&#8221;</p>
<p>Meistens enden die Gespr&#228;che noch bevor sie angefangen haben. In 90% der F&#228;lle ist dann auch Ruhe. Nur eine ganz besonders l&#228;stige Plage aus K&#246;ln sucht mich immer wieder heim. Unter verschiedenen Rufnummern, die wie Privatanschl&#252;sse wirken, unter denen Scheinselbst&#228;ndige ihre Minicallcenter betreiben, kommt es immer wieder zu Dialogen wie diesem:</p>
<p>&#8220;K&#246;nig.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, guten Tag, kann ich mit dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer sprechen?&#8221;</p>
<p>&#8220;Wissen sie &#252;berhaupt, wo sie angerufen haben?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja, bei einem Gewerbetreibenden.&#8221;</p>
<p>&#8220;Stimmt nicht, ich bin Freiberufler. Kennen Sie denn meine Branche?&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich wollte mit Ihnen nur &#252;ber Krankenversicherungen sprechen.&#8221;</p>
<p>Was sagt uns dieser Gespr&#228;chsverlauf?</p>
<ul>
<li>Der Anrufer (meist ein Mann) weiss, dass es sich um keinen Privatanschluss handelt</li>
<li>Er kennt aber weder die Branche noch die Rechtsnatur des Unternehmens</li>
<li>Das heisst, dass er offensichtlich im Blindflug eine Liste mit Rufnummern abtelefoniert &#8211; h&#228;tte er selber im Telefonbuch nachgeschlagen, s&#228;he er, mit wem er spricht.</li>
</ul>
<p>Diese Rahmenbedingungen erinnern mich an Reklameanrufe, die ich vor vielen Jahren mal erhalten habe und &#252;ber die ich auch in <a href="http://www,heise,de/tp">telepolis</a> <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22439/1.html">berichten konnte</a>. Damals hatten mich etliche Damen angerufen, um mein gek&#252;ndigtes Zeitungsabo wieder zum Leben zu erwecken &#8211; sie hatten, wie sich herausstellte, auf eine Annonce geantwortet und schlie&#223;lich f&#252;r viel Geld schlecht fotokopierte Listen mit den Rufnummern von Ex-Abonennten erhalten. 20-30 mal war meine Nummer im Umlauf. Nur die erste Dame, die diese Liste von zu Hause aus durchgew&#228;hlt hatte, konnte noch Abos verkaufen, alle anderen kassierten nur schlechte Laune und einige auch teure Abmahnungen von der Verbraucherzentrale.</p>
<p>
So &#228;hnlich wird heute auch noch gearbeitet &#8211; selbst&#228;ndige Vertriebspartner beispielsweise von Telefonanbietern m&#252;ssen nicht seri&#246;s sein. &#220;ber F&#228;lle, wo Telekom-Kunden trotz Vermerks, keine Reklameanrufe erhalten zu wollen, trotzdem von Telekom-Partnern bel&#228;stigt wurden, ist immer wieder mal zu lesen. Aber die Konkurrenz ist auch nicht frei von solchen schwarzen Schafen.</p>
<p>Sie erstellen auf Basis aktueller Telefonbuch-CDs und zusammengegrabbter Listen aus merkw&#252;rdigen Quellen im Internet Rufnummernlisten, die ihre per Spam-Mail oder Annonce geworbenen &#8220;Subunternehmer&#8221; mit ihrer privaten Flatrate abtelefonieren. Hier insbesondere Gesch&#228;ftsnummern durchzugehen scheint auf den ersten Blick strategisch klug. Cold Calls wie dieser sind bei Privatkunden strikt verboten, bei Gesch&#228;ftskunden unter Umst&#228;nden erlaubt.</p>
<p>Erlaubt ist es aber nur, wenn die angebotene Leistung mit dem Kernbereich des Unternehmens eng zusammenh&#228;ngt. Also d&#252;rfte mich ein Anbieter von Verbrauchsmaterial f&#252;r psychologische Praxen anrufen. Wenn es denn solches g&#228;be. Oder Anbieter von Fortbildungen. Letzteren ist aber klar, dass per Post verschicktes Glanzpapier ser&#246;ser wirkt.</p>
<p>
Wer mir am Telefon einen g&#252;nstigen Telefonantarif verkaufen will kann das gerne mal zu begr&#252;nden versuchen &#8211; ich biete keine telefonische Beratung an, das Telefon ist nur ein dem Zeitalter entsprechendes Kommunikationsmittel.</p>
<p>Noch haariger ist es, wenn mir &#8211; wie im aktuellen Fall &#8211; ausdr&#252;cklich im Namen einer gro&#223;en Krankenversicherung wie der DKV eine auf die Belange eines Gewerbetreibenden oder Freiberuflers zugeschnittene Krankenversicherung verkauft werden soll. Das Krankenversichertsein hat nunmal gar nichts mit irgendeinem Gewerbebetrieb zu tun sondern mit meinem Privatleben. Ich m&#252;sste mich als Freiberufler nicht mal versichern.</p>
<p>Liebe DKV, wenn Ihr hier mitlest: Was da Eure Vertriebspartner machen ist unseri&#246;s. Einmal, weil sie es nicht d&#252;rfen, dann weil es dilettantisch ist. Wer mir eine Versicherung verkaufen will sollte schon ausgebildeter Versicherungskaufmann sein und die Unterschiede der Rechtsformen von Unternehmen sollten ihm gel&#228;ufig sein. Wer sich &#252;berhaupt auf einen solchen Blindflug einl&#228;sst kennt sich weder im Vertrieb noch im Versicherungswesen aus.</p>
<p>Das wirft ein dubioses Licht, in dem sich letztlich die DKV wiederfindet, denn den wenigsten Angerufenen wird klar sein, dass ein oder zwei schwarze Schafe unter den unz&#228;hligen seri&#246;sen Vertriebspartnern reichen, um tausende von Gewerbetreibenden und Freiberuflern zu nerven und davon zu &#252;berzeugen, dass sie sich vom vermeintlichen Urheber der Anrufe distanzieren.
</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/ad0227ba91784dcd8b68a7d24a2fec2c" width="1" height="1" alt=""/></p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>GEZeter</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 12:01:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Da hatten alle Freiberufler zun&#228;chst ziemlichen Bammel, als diese "Neuartigen Empfangsger&#228;te" (NEG) rundfunkgeb&#252;hrenpflichtig wurden. Denn: Die Geb&#252;hr sollte nach eingen Berichten pro Ger&#228;t anfallen und die komplette TV-Geb&#252;hr umfassen. Wenn nun ein elektronikbesessener IT-Journalist zwei Notebooks, einen Mediaserver-PC, einen als Media-Client in seinem B&#252;ro stehen hat und noch dazu ein Smartphone besitzt w&#252;rde nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hatten alle Freiberufler zun&#228;chst ziemlichen <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20115/1.html">Bammel</a>, als diese &#8220;Neuartigen Empfangsger&#228;te&#8221; (NEG) rundfunkgeb&#252;hrenpflichtig wurden. Denn: Die Geb&#252;hr sollte nach eingen Berichten pro Ger&#228;t anfallen und die komplette TV-Geb&#252;hr umfassen. Wenn nun ein elektronikbesessener IT-Journalist zwei Notebooks, einen Mediaserver-PC, einen als Media-Client in seinem B&#252;ro stehen hat und noch dazu ein Smartphone besitzt w&#252;rde nach dem Wunsch der GEZ die volle TV-Geb&#252;hr f&#252;nfmal pro Monat f&#228;llig.</p>
<p>Die Fortbildungseinrichtung <a href="http://www.akademie.de/index.html">Akademie.de</a> hatte das gleiche Problem und man las dort im Rundfunkgeb&#252;hrenstaatsvertrag mal genau nach.</p>
<p><span id="more-73"></span>Sie fanden heraus: Wenn auf dem Grundst&#252;ck, auf dem die beruflich genutzten PCs beruflich genutzt werden, schon einmal ein TV-Anschluss angemeldet ist, dann gilt diese Geb&#252;hr f&#252;r alle beruflich genutzten PCs auf dem gesamten Grundst&#252;ck. Also sponsorten sie ihrem Hausmeister die TV-Geb&#252;hr und beriefen sich der GEZ gegen&#252;ber auf ein entsprechendes <a href="http://www.akademie.de/private-finanzen/gez-und-rundfunkgebuehren/tipps/gez_gebuehren/verwaltungsgerichts-koblenz-keine-rundfunkgebuehr-fuer-beruflich-genutzten-pc.html">Urteil</a>.</p>
<p>Als die GEZ mein Praxisschild entdeckte und nach NEGs fragte argumentierte ich genauso. Und nach lediglich zwei R&#252;ckfrage, ob der Volker K&#246;nig, der unter meiner Praxisanschrift wohnt und einen Fernseheher angemeldet hat, wirklich derselbe sei, der unter meiner Praxisadresse eine Praxis betreibt gaben sie Ruhe. Weil es v&#246;llig irrelevant ist, um wieviele Volker K&#246;nigs es sich handelt, wenn es nur dasselbe Grundst&#252;ck ist.</p>
<p>Dann klingelte es im Mai vergangenen Jahres an einem Samstag an meiner T&#252;r. Zwei M&#228;nner in Anz&#252;gen standen dort, einer mit einem Klemmbrett vor der Nase, auf dem er sich eifrig Notizen machte, der andere mit viel schmucklosem Papier in der Hand. Sie stellten sich als Mitarbeiter der METRO vor und wollten mir einen Metroausweis ans Herz legen. Da ich ja sicherlich vorsteuerbefreit sei, k&#246;nne ich alles Verbrauchsmaterial f&#252;r die Praxis bei der METRO direkt ohne M&#228;rchensteuer kaufen.</p>
<p>Ich bin nicht vorsteuerbefreit, was auch recht normal ist, wenn man die freiberufliche T&#228;tigkeit nur eher nebenbei aus&#252;bt. Einen Anspruch auf den Ausweis hatte ich daher gar nicht, zumal das monatliche Verbrauchsmaterial in einer Psychotherapiepraxis aus ein paar Teebeuteln und einem Vorrat an Taschent&#252;chern besteht, f&#252;r die ich nicht extra in die METRO fahre.</p>
<p>Allerdings kamen mir die beiden Herren zunehmend komisch vor, als der Klemmbrettmann sich mehrmals zu meinem Auto umdrehte (dem einzige in meiner Auffahrt) und jedesmal etwas auf sein Blatt kritzelte. Auch, dass die Herren das alles unbedingt im Haus besprechen wollten und schon fast einen Fu&#223; in die T&#252;r gestellt h&#228;tten, als in meinem Gesicht schon ein &#8220;Nein, danke&#8221; zu lesen war, fand ich auff&#228;llig. Daher meinte ich, dass ich gleich zu einem Arzttermin m&#252;sse und bat um eine Visitenkarte oder Rufnummer bei der METRO, damit wir einen Termin ausmachen k&#246;nnten.</p>
<p>Ups &#8211; gerade wollten sie noch ins Haus und nach &#8220;Visitenkarte oder Rufnummer&#8221; geben sie Fersengeld? Waren sie vielleicht <a href="http://www.ab-gez-ockt.com/files/gaestebuch.php">gar nicht von der METRO</a>? Eine Recherche bei der METRO, ob das die Vorgehensweise bei den begehrten METRO-Ausweisen sei, schenkte ich mir.</p>
<p>Bis dann im Juni ein Schreiben der GEZ kam, in dem sie mir erz&#228;hlte, dass ungeachtet der Frage, zu welchem Anteil mein Auto privat genutzt w&#252;rde, ich als Freiberufler f&#252;r mein Autoradio zus&#228;tzlich Rundfunkgeb&#252;hren zahlen m&#252;sse. Hausbesuche mache ich keine und der Supermarkt f&#252;r das &#252;ppige Verbrauchsmaterial ist zu Fu&#223; 5 Minuten entfernt. Der freiberufliche Nutzungsanteil meines Fahrzeuges liegt irgendwo zwischen 0% und 0,0%.</p>
<p>Ich w&#252;hlte wieder ein den Paragraphen, weil ich mir das so gar nicht vorstellen konnte, und sah: Nat&#252;rlich gilt die Rundfunkgeb&#252;hrenpflicht f&#252;r das Autoradio nur, wenn ich das Fahrzeug &#252;berhaupt freiberuflich nutze.</p>
<p>Entsprechend antwortete ich und regte an, das Merkblatt doch mal zu &#252;berarbeiten, bevor jemand, durch die Formulierung &#252;ber die tats&#228;chliche Rechtslage get&#228;uscht, grundlos Geb&#252;hren zahlt. Das alles ging per Einschreiben mit R&#252;ckschein an die GEZ.</p>
<p>Es dauerte 12 Monate und ich erhielt das Flugblatt Mitte Juni 2009 erneut.</p>
<p>Mit derselben Fragestellung.</p>
<p>Ich kopierte mein Schreiben vom Vorjahr nebst R&#252;ckschein, notierte darauf:  &#8220;keine Ver&#228;nderung der Sachlage in den letzten 12 Monaten&#8221; und schickte es im GEZ-Freiumschlag nach K&#246;ln.</p>
<p>Mitte Juli wurde reklamiert, dass ich auf das Flugblatt noch nicht reagiert hatte.</p>
<p>Ich regte mich ab und erinnerte an die &#252;bersandten Kopien. Inzwischen hatte ich auch das Landesdatenschutzgesetz NRW konsultiert, denn ich erinnerte mich da an einen Fall aus dem Studium.</p>
<p>Nach § 18 des Landesdatenschutzgesetzes NRW hat jeder einen umfassenden Auskunftsanspruch &#252;ber die bei &#8220;&#246;ffentlichen stellen&#8221; &#252;ber ihn gespeicherten Daten. Ab und zu ist es ganz interessant, dar&#252;ber auch ein Auskunft zu verlangen, denn es f&#252;hrt mitunter zu einer &#8220;Bereinigung&#8221;, also einer Entfernung von Notizen und Anmerkungen, die nicht h&#228;tten gespeichert werden d&#252;rfen, und damit zu einer kritischen Pr&#252;fung des &#8220;Falles.</p>
<p>Nach § 19 hat auch jeder einen Anspruch, dass bei &#8220;&#246;ffentlichen Stellen&#8221; falsch &#252;ber ihn gespeicherte Daten korrigiert werden und er daf&#252;r eine Best&#228;tigugn erh&#228;lt.</p>
<p>Nun war ja mein Schreiben in Sachen Autoradio seit einem Jahr nachweislich bei der GEZ, fand aber offenbar ebensowenig Ber&#252;cksichtigung, wie die Kopie von Schreiben und R&#252;ckschein.</p>
<p>Also argumentierte ich so:</p>
<blockquote><p>Es wurden bereits zwei Schreiben von mir nicht durch Sie ber&#252;cksichtigt, ich f&#252;rchte daher, dass Sie &#252;ber mich falsche oder unvollst&#228;ndige Daten gespeichert haben. Erteilen Sie mir bitte Auskunft &#252;ber die bei Ihnen zu meiner Person gespeicherten Daten. Ich werde diese pr&#252;fen und Ihnen dann ggf. Korrekturen nennen. Vor Auskunftserteilung und eventueller Korrektur sehen Sie bitte von weiteren R&#252;ckfragen bez&#252;glich meiner Rundfunkger&#228;te ab.</p>
</blockquote>
<p>Mal sehen, ob die GEZ sich r&#252;hrt. Ich denke: Nein.<br />
Wenn nicht hab ich zwei Schreiben nebst R&#252;ckschein, auf die sie nicht reagiert hat. Eines davon mit einer Anfrage nach §18 LDSG NRW, die ich problemlos vor dem Verwaltungsgericht durchsetzen k&#246;nnte, wenn es mir das wert w&#228;re. Also wird die n&#228;chste &#252;beraus penetrante und l&#228;stige GEZ-Anfrage an mich umgehend an die Landesbeauftragte f&#252;r Datenschutz weitergeleitet.
</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/d53af88ff1d643d082c6afdc6bdf0e5f" width="1" height="1" alt=""/><br />
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	var flattr_url = 'http://www.volkerkoenig.de/2009/08/13/gezeter/';
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<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.volkerkoenig.de/?flattrss_redirect&amp;id=73&amp;md5=00e070a3a172bc821a890844cebe1ab1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.volkerkoenig.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gut, dass wir dr&#252;ber gesprochen haben!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 08:59:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Psychotherapie ist der Oberbegriff f&#252;r eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieformen. Es gibt Verfahren, die humanistisch genannt werden, es gibt st&#252;tzende und aufdeckende Verfahren und solche, die verschiedene Verhaltensweisen trainieren.
Ein bew&#228;hrtes humanistisches und st&#252;tzendes Verfahren ist die Klientenzentrierte Gespr&#228;chspsychotherapie nach Carl R. Rogers.
Rogers hat seine Wurzeln in der Theologie, studierte dann aber Psychologie, weil sein Ziel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Psychotherapie ist der Oberbegriff f&#252;r eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieformen. Es gibt Verfahren, die humanistisch genannt werden, es gibt st&#252;tzende und aufdeckende Verfahren und solche, die verschiedene Verhaltensweisen trainieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ein bew&#228;hrtes humanistisches und st&#252;tzendes Verfahren ist die Klientenzentrierte Gespr&#228;chspsychotherapie nach Carl R. Rogers.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Rogers hat seine Wurzeln in der Theologie, studierte dann aber Psychologie, weil sein Ziel eine seelsorgerische T&#228;tigkeit war, die er im kirchlichen Bereich nicht aus&#252;ben konnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">In der von ihm entwickelten Gespr&#228;chspsychotherapie spiegelt der Therapeut den Patienten. Der Therapeut steuert das Gespr&#228;ch so, dass der Patient die M&#246;glichkeit einer “Selbstexploration” bekommt. Bei dieser Analyse des eigenen Ich bestimmt der Patient selber die Grenzen: Ob und in welchem Umfang beispielsweise traumatische Erlebnisse aufgedeckt werden liegt in der Hand des Patienten.</p>
<p style="border-style: none none solid; border-color: -moz-use-text-color -moz-use-text-color #000000; border-width: medium medium 1px; padding: 0cm 0cm 0.07cm; margin-bottom: 0cm">Die Gespr&#228;chspsychotherapie ist ein st&#252;tzendes Verfahren. Sie bietet sich auch an, um bei schweren k&#246;rperlichen Erkrankungen wie Krebsleiden Patienten und Angeh&#246;rige zu begleiten. Aber auch rein psychische Leiden wie Depressionen k&#246;nnen mit dieser Therapieform erfolgreich behandelt werden.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie kann ich Ihnen helfen?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 08:59:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die von mir praktizierte Gespr&#228;chspsychotherapie ist eine Kurzzeittherapie. Meist tritt nach 20 Sitzungen schon erhebliche Besserungen ein.
Eine Therapiesitzung bei mir kostet 45 EUR (Stand Januar 2007) und dauert in der Regel 45 Minuten. Ich gehe im Normalfall von 22 Sitzungen aus.  Die Therapiesitzungen rechne ich per Privatrechnung ab.
F&#252;r den Therapieerfolg viel wichtiger als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die von mir praktizierte Gespr&#228;chspsychotherapie ist eine Kurzzeittherapie. Meist tritt nach 20 Sitzungen schon erhebliche Besserungen ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Eine Therapiesitzung bei mir kostet 45 EUR (Stand Januar 2007) und dauert in der Regel 45 Minuten. Ich gehe im Normalfall von 22 Sitzungen aus.  Die Therapiesitzungen rechne ich per Privatrechnung ab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">F&#252;r den Therapieerfolg viel wichtiger als das Therapieverfahren ist die Frage, ob die Chemie zwischen Therapeut und Patient stimmt. Bei mir gehen Sie kein Risiko ein:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die erste Sitzung, in der wir uns kennen lernen, ist daher kostenfrei. Das gleiche gilt f&#252;r die letzte Stunde, in der wir einander Feedback &#252;ber die Sitzungen geben werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wenn Sie wegen der Beschwerden, die Sie zu mir f&#252;hren, bereits in &#228;rztlicher Behandlung sind, kl&#228;ren Sie mit Ihrem Arzt bitte ab, ob eine parallele Psychotherapie m&#246;glich ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ebenso ist es wichtig, dass m&#246;gliche k&#246;rperliche Ursachen Ihrer Beschwerden gekl&#228;rt sind und gegebenenfalls k&#246;rperlich behandelt werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Es spielt keine Rolle, ob Sie unter &#196;ngsten,  Zw&#228;ngen oder Depressionen leiden oder psychosomatischen Symptome aufweisen &#8211; fragen Sie mich, ob ich Ihnen Hilfe anbieten kann.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Krank durch den Beruf?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 08:58:39 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Supervision]]></category>

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		<description><![CDATA[Berufserkrankungen sind ein gro&#223;es wirtschaftliches Problem. Die Berufsgenossenschaften haben im Jahr 2005 14,95 Milliarden Euro f&#252;r Heilbehandlungen und Entsch&#228;digungen aufgewendet.
Noch viel  schwerwiegender sind Berufserkrankungen jedoch f&#252;r die Betroffenen selbst. Lange Krankheitszeiten belasten psychisch; finanzielle Probleme durch Fr&#252;hrente oder Krankengeld bis hin zur Arbeitslosigkeit drohen.
Obwohl Berufserkrankungen durch verbesserte Arbeitsschutzbedingungen  stetig zur&#252;ckgehen, steigt die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berufserkrankungen sind ein gro&#223;es wirtschaftliches Problem. Die Berufsgenossenschaften haben im Jahr 2005 14,95 Milliarden Euro f&#252;r Heilbehandlungen und Entsch&#228;digungen aufgewendet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Noch viel  schwerwiegender sind Berufserkrankungen jedoch f&#252;r die Betroffenen selbst. Lange Krankheitszeiten belasten psychisch; finanzielle Probleme durch Fr&#252;hrente oder Krankengeld bis hin zur Arbeitslosigkeit drohen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Obwohl Berufserkrankungen durch verbesserte Arbeitsschutzbedingungen  stetig zur&#252;ckgehen, steigt die Zahl psychisch bedingter Erkrankungen an. Viele dieser Erkrankungen sind kaum als Berufskrankheiten anerkannt, da konkrete Zusammenh&#228;nge mit dem Beruf schwer nachzuweisen sind. Insbesondere psychosomatische St&#246;rungen gelten schnell als “eingebildet”.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Gesetze regeln, welche Schreibtischh&#246;he erforderlich und ab welchem L&#228;rmpegel Geh&#246;rschutz zu tragen ist. Das psychosoziale Klima im Betrieb kann MitarbeiterInnen jedoch genauso krank machen, wie L&#246;sungsmitteld&#228;mpfe oder asbesthaltige Baustoffe.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Psychotherapie wie ich sie anbiete kann auch bei derartigen Erkrankungen helfen &#8211; aber lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Vorbeugung liegt in Ihrer Hand!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Coaching und Supervision</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2007 08:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>vk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Supervision]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Coaching versteht man die professionelle Begleitung eines Menschen in seinem beruflichen Werdegang. Klassisches Coaching hat zum Ziel, eine Person an bestimmte berufliche Ziele zu bringen. Ich befasse ich mich  jedoch damit, Menschen dabei zu unterst&#252;tzen, nicht durch den Beruf zu erkranken.
Menschen in fester Anstellung k&#246;nnen vom Coaching profitieren, indem sie zum Beispiel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Coaching versteht man die professionelle Begleitung eines Menschen in seinem beruflichen Werdegang. Klassisches Coaching hat zum Ziel, eine Person an bestimmte berufliche Ziele zu bringen. Ich befasse ich mich  jedoch damit, Menschen dabei zu unterst&#252;tzen, nicht durch den Beruf zu erkranken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Menschen in fester Anstellung k&#246;nnen vom Coaching profitieren, indem sie zum Beispiel lernen, Stress besser zu bew&#228;ltigen oder sich gegen Angriffe abzugrenzen. Doch schon bei der Wahl des Berufs oder des Arbeitgebers sollten Sie auf Ihr Herz h&#246;ren, wobei ich helfen kann.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Supervision begleitet Menschen bei der Aus&#252;bung ihrer T&#228;tigkeit. Mein Angebot richtet sich dabei an Personen, die  F&#252;hrungsverantwortung haben oder aus anderen Gr&#252;nden beruflich  mit Menschen und ihren Bed&#252;rfnissen konfrontiert werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Durch Supervision k&#246;nnen diese Personen ihr eigenes Verhalten und ihre Gef&#252;hle reflektieren und beispielsweise lernen, wie sie sich selber vor zu intensiver Anteilnahme sch&#252;tzen, ohne die Bed&#252;rfnisse der Menschen, f&#252;r die sie verantwortlich sind, leiden zu lassen. Supervision kann aber auch dazu dienen, das Gesp&#252;r  f&#252;r die Bed&#252;rfnisse anderer zu sch&#228;rfen</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Manche Arbeitgeber unterst&#252;tzen Coaching und Supervision finanziell. Au&#223;erdem k&#246;nnen Sie die Kosten im Regelfall von der Einkommenssteuer absetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Sprechen Sie mich an!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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