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Psychotherapie ist der Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Therapieformen. Es gibt Verfahren, die humanistisch genannt werden, es gibt stützende und aufdeckende Verfahren und solche, die verschiedene Verhaltensweisen trainieren.

Ein bewährtes humanistisches und stützendes Verfahren ist die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl R. Rogers.

Rogers hat seine Wurzeln in der Theologie, studierte dann aber Psychologie, weil sein Ziel eine seelsorgerische Tätigkeit war, die er im kirchlichen Bereich nicht ausüben konnte.

In der von ihm entwickelten Gesprächspsychotherapie spiegelt der Therapeut den Patienten. Der Therapeut steuert das Gespräch so, dass der Patient die Möglichkeit einer “Selbstexploration” bekommt. Bei dieser Analyse des eigenen Ich bestimmt der Patient selber die Grenzen: Ob und in welchem Umfang beispielsweise traumatische Erlebnisse aufgedeckt werden liegt in der Hand des Patienten.

Die Gesprächspsychotherapie ist ein stützendes Verfahren. Sie bietet sich auch an, um bei schweren körperlichen Erkrankungen wie Krebsleiden Patienten und Angehörige zu begleiten. Aber auch rein psychische Leiden wie Depressionen können mit dieser Therapieform erfolgreich behandelt werden.

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