Links, Kalenderwoche 50/2014

Diesmal mit Satire als Lernhilfe, Pleiten, Pech und Patchday, kopierten Personalausweisen und Massenabmahnungen.

Satire als Lernhilfe:

Während die klassischen Nachrichten, also das lineare Erzählen von Geschehnissen im Fernsehnen und im Printbereich, es etwas schwer haben im Internet anzukommen – weil Twitter lesen im Fernsehen einfach mal nicht cool ist – schaffen es das NEO Magazin, Die Heute Show und Die Anstalt direkt einen Tag nach der Sendung im Social Web von sich Reden zu machen.

Humor vermittelt Informationen besser. Man hört lieber zu, weil es Spaß macht, und muss das Gehirn arbeiten lassen, um die Pointen zu verstehen. Nach fast 2 Jahrzenten, in denen ich auch die Aufgabe hatte, Menschen IT beizubringen, bestätige ich das. Die Kurse, bei denen man was zu lachen hatte, waren die, bei denen die Teilnehmer das meiste gelernt haben.

Pleiten, Pech und Patchday:

Microsoft hat da nen Wurm. Bzw. eine ganze Grube voll, und die sind in den regelmäßigen Updates drin. Peter Schüler spricht mir aus der Seele. Zwei Notebooks, ein Desktop, ein Raspberry Pi und ein Webserver laufen in der Familie mit unterschiedliche Linux-Distributionen und nirgends hat eine Softwareaktualisierung Probleme gemacht.

Ich musste in den letzten 12 Monaten auch nie wegen Aktualisierungen booten und die Arbeit unterbrechen.

Ausweiskopien:

Mit ganz wenigen Ausnahmen ist das Kopieren von Personalausweisen verboten. Ich erwähne und verlinke das hier, weil zum Beispiel auch der “Datenbrief”, also die Datenschutzauskunft bei einer Firma über die Daten, die sie über mich gespeichert hat, von einer Ausweiskopie abhängig gemacht wird. Hab ich beim OTTO-Versand erlebt (was eine andere Geschichte ist, die ich noch erzählen werde) und wurde auch vom doch so kritischen Hamburgischen Datenschutzbeauftragten als Ok angesehen.

Massenabmahnungen:

Vor einer Weile hat DigiGes ein Fass aufgemacht und der EU-Kommission mal erzählt, wie das hier mit den Massenabmahnungen so läuft und ob das eigentlich ok sei.

Jetzt muss die Bundesregierung sich erklären.

Geht doch.

 

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